Hundephysiotherapie nach der OP – sicher zurück in Bewegung
Eine Operation ist oft nur der erste Schritt. Damit dein Hund seine Beweglichkeit, Kraft und Lebensfreude zurückgewinnt, ist eine begleitende Physiotherapie in vielen Fällen entscheidend für den langfristigen Erfolg.
Warum Physiotherapie nach der OP wichtig ist
Nach einer Operation kommt es durch die Schonhaltung und die Ruhigstellung häufig zu Muskelabbau, Narbengewebe und Bewegungseinschränkungen. Ohne gezielte Unterstützung kann sich dein Hund unbewusst eine Fehlbelastung angewöhnen, die langfristig zu neuen Problemen führt.
Physiotherapie hilft, diesen Kreislauf zu durchbrechen: durch kontrollierten Bewegungsaufbau, gezielte Kräftigung und die Behandlung von Narbengewebe.
Häufige Operationen, nach denen Physiotherapie hilft
Kreuzbandriss (TPLO & Co.)
Eine der häufigsten Operationen beim Hund – die Nachbehandlung entscheidet oft über den langfristigen Erfolg.
Hüftdysplasie-OP
Gezielter Muskelaufbau rund um das Hüftgelenk unterstützt die Stabilität nach dem Eingriff.
Patellaluxation-OP
Bewegungstherapie hilft, die Kniescheibe wieder sicher zu führen und die Muskulatur zu stabilisieren.
Diese Übersicht ersetzt keine tierärztliche Beratung. Die konkrete Vorgehensweise wird immer individuell und in Abstimmung mit deinem Tierarzt festgelegt.
Wie eine frühe Nachbehandlung aussehen kann
In den ersten Wochen nach der OP stehen meist sanfte, passive Bewegungsübungen, leichte Massagetechniken und die Unterstützung der Wundheilung im Vordergrund. Mit fortschreitender Genesung – immer in enger Abstimmung mit deinem Tierarzt – wird der Umfang der Übungen schrittweise gesteigert.
Physiotherapie ersetzt dabei nicht die tierärztliche Nachsorge, sondern ergänzt sie sinnvoll und unterstützt eine schnellere, sicherere Genesung.
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